Henne oder Ei?

Was war zuerst? Eine Frage ohne finale Antwort

Wer oder was früher war, wer mehr oder weniger Verdienst hatte, wer die Henne war, die das Ei gelegt hat, oder das Ei, aus dem die Henne geschlüpft ist - das ist heute für manche noch immer die große Frage.

Ähnlich wird das wohl auch beim Begriff „Das gesunde Haus" sein. Wer hat es als erster gesagt?

Die einzig wichtige Frage aber ist auf jeden Fall: Wer setzt es um? Denn entscheidend ist, dass es den Konsumenten nutzt.

Was also zählt am Ende? Wer macht daraus etwas, das für die Menschen gut, wichtig und vor allem richtig ist?! Da setzen wir mit unseren Aktivitäten konkret an.

Rückblick in die Pionierzeit

der Baubiologie: Der Arzt Hubert Palm und Prof. Anton Schneider zählen zu den Pionieren und Wegbereitern. Baubiologische Institute und Vereine haben auf deren Arbeiten hin formiert, entwickelt und sind als Multiplikatoren zu sehen. Auch die BBM sieht sich als solcher, und das in einer eigenen Weise.

Was uns bewegt: Wie kann die Baubiologie konkret in reale Projekte einfließen? Wie bringt man sie in verständlicher Form in die Entscheidungsprozesse bei privaten und öffentlichen Bauvorhaben? Wie entstehen vermarktbare Modelle zum Nutzen aller?

Die Beantwortung dieser Fragen mit konkreten Aktivitäten haben wir uns zur Aufgabe gestellt.

Dafür sammeln und beraten wir Partner aus Industrie, Handwerk, Planung und Beratung, Baufirmen, Entscheidungsträger im privaten und öffentlichen Bauwesen ...

Wichtigste Aufgabe ist: Die Konsumenten brauchen die Sicherheit durch Vertrauen, dass Sie richtig handeln, wenn sie nach den Kriterien der Baubiologie planen und bauen.

 

Der Blick in die Geschichte (Zit.. Wikipedia):

Baubiologie ist ein Sammelbegriff für die umfassende Lehre der Beziehung zwischen dem Menschen und seiner gebauten Umwelt, aber auch die umweltfreundliche und schadstoffminimierte Ausführung der Bauwerke durch den Einsatz geeigneter Erkenntnisse und Techniken.

Das Ziel eines „gesunden und nachhaltigen Bauens und Wohnens“ soll durch die ganzheitliche Betrachtung physiologischer, psychologischer, architektonischer und physikalisch-technischer Zusammenhänge und der Wechselwirkung zwischen Bauwerk, Nutzer (Bewohner) und dessen Umwelt erreicht werden. Baubiologische Grundsätze finden neben der Sanierung und dem Bau von Wohnungen auch Anwendung bei Bauten mit hohen hygienischen Anforderungen wie Schulgebäuden, Krankenhäusern und Kindergärten und Bauten mit langen Aufenthaltszeiten der Nutzer wie Büros.

Als Begründer der Baubiologie in Deutschland, einem Vorläufer des ökologischen Bauens, gilt der Arzt Hubert Palm, der mit zahlreichen Vorträgen in den 1960er Jahren bekannt wurde. Sein Buch „Das gesunde Haus“ ist ein Grundlagenwerk der Baubiologie.

Pionierprojekte und erste baubiologische Architektenkreise entstanden Anfang der 1970er Jahre, besonders im süddeutschen Raum, unter anderem das Institut für Baubiologie in Rosenheim (Heutige Bezeichnung: Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN; Anm. d. Red.) und der Bund für Architektur & Baubiologie (BAB), der Vorläufer des Bund Architektur & Umwelt (B.A.U.) in Deutschland.

Wichtig für den Durchbruch der Baubiologie waren Publikationen von Prof. Anton Schneider (Gründer des Instituts für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN; Anm. d. Red.).